Mykolaiv-Dzhankoi 24.04. – 26.04.2013

Das Hotel in Mykolaiv ist sehr gut. Wir werden von der Eigentümerin und dem Personal so richtig verwöhnt. Jeden Wunsch erfüllen sie uns, bringen unsere Wäsche in einen Waschsalon zum Waschen und am darauf folgenden Tag holen sie diese wieder ab. Das Morgenessen bringen sie uns sogar auf’s Zimmer. So lässt sich gut leben, aber einmal müssen wir ja wieder weiter. Die Receptionistin gibt uns noch 100 Tips, welche Sehenswürdigkeiten wir auf Krim besuchen sollen. Auf unserer weiteren Route nach Dzhankoi merken wir, dass Ortschaften und Tankstellen immer rarer werden. Wir können also unsere gewohnten Pausen in den Tankstellen vergessen! Die Strasse (sie nennt sich Fernstrasse!) auf der wir unterwegs sind, führt über die weiten Flächen auf der Halbinsel Krim. Um in die Ortschaften zu gelangen, muss man diese Strasse verlassen. Unser Problem ist, die Ortschaften sind zu viele km weg von unserer Route. Ein Hin und zurück über mehrere km nehmen wir nicht in Kauf. Unser Empfinden, dass die Strassen je südlicher, je besser werden, stellt sich als Irrtum dar. Während Stunden fahren wir auf eben dieser Fernstrasse, die z.T. mehr an eine Kieswerkstrasse erinnert . Ach ja, beinahe hätte ich’s vergessen: Der Wind bleibt uns treu! Und….er hat uns tatsächlich auch schon gestossen!