Chernivtsi- Kryzhopil 13.04. – 17.04.2013

Die Strecke ist ein ständiges auf und ab, die Gegend nicht von überragender Schönheit und das Wetter trägt das Seine dazu bei, dass wir diesen Abschnitt einfach so durchradeln.  Dabei durchqueren wir noch für eine kurze Dauer moldavisches Staatsgebiet. Wiederum waren die Zollkontrollen sehr umfangreich. Die Pässe mussten drei mal gezeigt werden. Nach umfangreichen optischen Kontrollen der roten Ausweise, wurden die Daten auch noch mittels Computer überprüft. Die UkrainerInnen haben uns bis jetzt einen eher unfreundlichen und misstrauischen Eindruck hinterlassen. Aber die Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Ehepaar das wir wegen einem Hotel fragen, kommt mit uns ins Gespräch, er kann sich ein wenig auf deutsch verständigen. Beide kennen die Schweiz und fahren im kommenden Mai wieder dorthin. Sie führen uns zu einem Hotel und geben uns ihre Visitenkärtchen, falls wir in der Ukraine Probleme bekommen sollten. Am nächsten Tag wieder dasselbe. Wir fragen zwei ältere Frauen in einem Dorf nach einem Hotel. Sie beschreiben uns den Weg dorthin. Da kommt zufällig ein kleiner Junge vorbei, hört unser Gespräch und bietet sich an, uns zum Hotel zu begleiten. Wir sind froh, dieses hübsche Hotel, hätten wir sonst nie gefunden! Und zu guter Letzt, wir studieren ca. 10 km vor Kryzhopil unsere Karte, hält ein Autofahrer an und fragt, ob er uns helfen könne. Wir bejahen und fragen nach dem nächsten Hotel. Er gibt uns ein Visitenkärtchen eines Hotels in Kryzhopil.Wir fahren dorhin. Ich frage in der Reception nach einem Zimmer, da steht Vasiliy auch schon neben mir und spielt den Uebersetzer. Vasiliy kommt aus Kiew, arbeitet hier als Projektmanager eines Grosskonzerns. Später führt er mich auch noch mit dem Auto ins Dorfzentrum zum Bankomaten. Ich will ihm für diese Dienste einen Trink offerieren, er will dies aber nicht und  schon ist er wieder weg. Mittlerweile sind wir über tausend km geradelt, wie man sieht ist Elisabeth in ständiger Begleitung von Monika Monika-Mariaund Maria und einem Schokoladeriegel.

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4 Kommentare zu Chernivtsi- Kryzhopil 13.04. – 17.04.2013

  1. Eugen Mühle sagt:

    Lieber Fritz und Elisabeth
    Ich gratuliere Euch beiden herzlich zu den ersten tausend Kilometern.Ich bin sehr beeindruckt von Euren Leistungen.“Hut ab“Mit grossem Interesse verfolge ich Euren Reisebericht der sehr gekonnt geschrieben ist.
    Liebe Grüsse und alles Gute
    Eugen

    • admin sagt:

      Lieber Eugen
      Herzlichen Dank für deine Zeilen. Wir hoffen, dass du bis jetzt auch paar Bikeskilometer in deinen
      Wadli hast. Nächstes Jahr geht’s dann zusammen wieder los…. (nein, nein, ohne Breithorn bitte….!)
      Wir wünschen dir eine gute Pensionierungszeit und häb Sorg. Bis bald…
      Lieber Gruss auch an Therese
      Elisabeth und Fritz

  2. Familie Dubach sagt:

    Hallo ihr zwei! Haben uns auf eurer super Homepage „herumgetrieben“ … toll!
    Wir wünschen euch unfallfreie Fahrt durch schöne Gegend, spannende Begegnungen mit freundlichen Menschen und unvergessliche Erlebnisse und hoffen, dass endlich „Velowetter“ Einzug hält!
    Liebe Grüsse aus Sumiswald
    Barbara, Chrigu und Familie

    • admin sagt:

      Hoi Barbera u. Chrigu u. Co.
      Danke für eure Nachricht. Das Wetter hat sich gebessert. Gestern war nicht so rosig, aber sonst haben wir seit paar Tagen schön.
      Dafür haben wir jetzt mit dem Wind zu kämpfen, dieser scheint nicht unser Freund zu sein! Ist Regula zurück von ihrer Reise?
      Wir grüssen euch alle ganz herzlich aus Mykolaiv (Ukraine).
      Elisabeth und Fritz

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