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Fazit der Fahrradreise Santiago de Chile – Ushuaia

ushuaia

Die Befahrung der Carratera Austral und Patagonien gehört der Vergangenheit an. Zeit eine Bilanz zu ziehen. Wenn uns gestern jemand gefragt hätte, ob wir diese ganze Reise mit dem Fahrrad nochmals machen würden, hier die Antwort: Nein!
Warum?
Die Bewältigung dieser Strecke ist eine körperliche Schinderei, Strassenverhältnisse die zum Teil das Vorstellungsvermögen sprengen, dazu kommen die zum Teil extremen Wetter-/Windverhältnisse.
Wir haben uns für diese Reise gut vorbereitet, wussten was auf uns zukommen wird. Wir waren auch bereit für diese Herausforderung zu Leiden. Aber dermassen viel ein- und wegzustecken, das übertrifft die Leidensbereitschaft.
Dazu kommt die Ueberflutung der Haupttouristencentren durch Besucher und die zum Teil überrissenen und schamlosen Preise in Patagonien.
Jawohl, Patagonien kann man haben, aber es ist nicht billig!

Aber: dafür bieten die Carretera Austral und Patagonien landschaftlich dermassen viel, dass man dar ob all die gehabte Plagerei vergisst. Dazu kommt der einzigartige Grenzübertritt Candelario Mancilla – Lago del Desierto. Und genau dies ist es eben, das den Unterschied ausmacht . Solche Erlebnisse sind wie das Salz in der Suppe!

Und…..wenn uns heute jemand fragt, ob wir diese ganze Reise mit dem Fahrrad nochmals machen würden, hier die Antwort: Vielleicht!

Also frage uns doch morgen!!

 

Santiago – Chillan

Unsere Homepage Aktualisierungen richten  sich je nach Güte der vorhandenen Internetverbindungen. Zum grossen Teil ist eine genügende Leitung leider nicht vorhanden.

Am 1.12. um 08:00 Uhr verlassen wir unser Airport Hotel; unsere Fahrradtour beginnt nun endlich. Damit wir am besten aus der Stadt raus finden, begeben wir uns auf direktestem Weg auf die Panamericana Sur Ruta 5 .

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Aber oh weh, eine mehrspurige Autobahn ohne Pannenstreifen im Stadtgebiet von Santiago de Chile, mit wahnsinnig grossem Verkehrsaufkommen, macht uns das Fahren nicht zum Vergnügen und ist nicht ungefährlich. Nach etlichen Kilometern können wir endlich auf einem Pannenstreifen fahren. Nun weisen uns aber übereifrige Strassenarbeiter von der Autobahn. Wenig später ist Ende der Strasse; wie jetzt weiter? Wir fragen einen dort anwesenden Militär. Der weist uns zu unserem Erstaunen….. wieder auf die Autobahn. Aber uns ist trotz Pannenstreifen nicht wohl auf dieser Schnellstrasse und verlassen, sobald wir können, diese wieder. Aber die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Ende Strasse, also wieder rauf auf die Ruta 5, dann wieder runter…..wieder rauf….runter….rauf…

Wir fahren vorbei an Rebkulturen, Haselnussplantagen und vielen weiteren Früchtekulturen. Die Anden sind stets unsere Begleiter, wenn auch nur in relativ grosser Entfernung.

Die Strecke von Santiago bis Chillan, unserem derzeitigen Standort, ist landschaftlich nicht sehr spektakulär, aber zum Einfahren gut geeignet.

Bis jetzt hat uns der Wind, mit einer Ausnahme verschont. Aber während diesem einen Mal, hat er umsomehr zugeblasen, so dass wir aus einer Tagesetappe, kurzerhand eben zwei machen.

Und ja, den Sommer haben wir engültig gefunden, meistens geniessen wir sonniges Wetter mit einem Temperatur Tagesspitzenwert von 35 Grad Celsius.