Trujillo – Lima 18./19.04.2017

Nun nehme ich also die letzte Etappe meiner Veloreise von Cartagena nach Lima in Angriff.
Aus schon besagten Gründen mache ich es mir mal gemütlich und nehme den Nachtbus.
Wider Erwarten fährt dieser pünktlich um genau 21.30 Uhr los. Ich bin sehr erstaunt, dieser Bus ist sehr modern. Jeder Sitz hat seinen eigenen TV Bildschirm, es werden Kopfhörer verteilt und Programme können selber gewählt werden. Es wird sogar noch eine kleinere Mahlzeit verteilt.
Aber irgendwann lassen mich TV und Essen kalt und ich schlafe ein. Zwischendurch erwache ich, orientiere mich am genauen Standort und schlafe sofort weiter. Es ist morgens um halb sieben und wir erreichen Lima. Die Bushaltestelle dieser Gesellschaft ist mitten in der Stadt. Für dorthin brauchen wir nochmals fast drei Stunden. Der Verkehr in dieser Stadt ist mehr stehend, denn fahrend. Endlich kommen wir an, ich nehme meine Utensilien in Empfang, die restlichen sechs Kilometer zum Hotel muss ich noch auf dem Velo bewältigen.
Lima hat ein gut ausgebautes Fahrrad Strassennetz, leider nicht auf meiner Route. So schlängle ich mich durch den unsagbaren Verkehr, gerade dort wo ein wenig Platz vorhanden ist. Das Hotel hätte ich aus strategischen Gründen liebend gerne in der Nähe des Flughafens bezogen, aus Sicherheitsgründen aber „wohne“ ich jetzt im Stadtteil Miraflores. Hier ist man sicher und braucht keine Angst vor Ueberfällen zu haben. Kommt dazu, dass dieser Stadtteil sehr gemütlich ist, mit vielen Restaurants, Läden und  grünen Parks mit vielen Blumen. Hier mache ich es mir gemütlich bis ich wieder in die Schweiz zurückkehre.

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2 Kommentare zu Trujillo – Lima 18./19.04.2017

  1. Fredi Binggeli sagt:

    Hoi Fritz,
    diese Zeilen erreichen dich wahrscheinlich schon wieder zu Hause.
    Deine Reiseberichte habe ich in einem Zug von A bis Z gelesen.
    Es ist unglaublich, unter welchen Strapazen du „hinterste Winkel“ der Welt erkundest! – Bienvenida de nuevo en pais Gotthelf, Old Johnny Boy Fritz.
    Old Johnny Boy Fredi

    • admin sagt:

      Lieber Fredi
      Du schreibst ja da mächtig in spanischer Sprache!
      Vielen Dank für deine Zeilen. Sie freuen mich sehr, wie immer. Na ja, auf solchen Reisen erlebt man so allerhand. Aber das ist ja gerade das Interessante. (Wenns denn nicht gerade Ueberfälle sind)
      Nein, ich bin immer noch in Lima.(Miraflores) Es gefällt hier sehr, es hat alles was das Herz begehrt und entschädigt für die doch zum Teil grossen Strapazen der letzten Monate. Der Rückflug in die Schweiz ist für Anfang Mai vorgesehen.
      In diesem Sinne, häbs guet und man sieht sich. Irgendwann, im eben: Gotthelfland.
      Liebi Grüess
      Fritz

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